DIM DIM FILMVERLEIH

Kino und TV Österreich
zurück zu FILMENFILMVERLEIH

TROG, eine österreichische Familiengeschichte

ein Film von Ella Hochleitner

120 min., stereo, AT 2023

 

“In TROG gibt es mehr tragische Wendungen als in drei Staffeln einer Netflixserie!”
Michael Omasta, FALTER

 

PREISE:

  • LOBENDE ERWÄHNUNG – Internationales Filmfestival Freistadt „Der neue Heimatfilm“, Österreich 2024
  • GRANITPREIS – BESTER DOKUMENTARFILM – Internationale Hofer Filmtage, Deutschland 2024
  • AMELIA DE ECCHER AWARD – FOR WOMEN ACTIVE IN FILM AND THE MOUNTAINS – Trento Filmfestival 2025
  • SAPHIRA Filmpreis – Biennale Bavaria, Deutschland 2025

 

KINOSTART ÖSTERREICH – 30. August 2024

Pressekontakt: Elisabeth Katzensteiner (Agentur Wolkenlos)

Mail: elisabeth@wolkenlos-agentur.at     Tel: +43 664 128 3063

TROG

Eine österreichische Familiengeschichte

120 min., 2K, stereo

SYNOPSIS

Trog ist ein altes, verlassenes Bauernhaus in Österreich und ein stummer Zeuge von Tragödien, die im 2.Weltkrieg und in den Jahren danach stattgefunden haben und deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Elf seiner Bewohner kehren an den Schauplatz ihrer Kindheit zurück und tauchen in ihre Erinnerungen ein.

TRAILER

FESTIVALPREMIERE: 

Int. Filmfestival Freistadt „Der neue Heimatfilm“ – (Wettbewerb)

Premiere 22. August, 20:15h

 
KINOSTART 30. August 2024

Vorführungen mit Filmgespräch mit Ella Hochleitner:

30. August:     VOTIVKINO Wien,  19h

September 24:

3. September: MOVIEMENTO Linz, 19:30h

4.September: KIZ ROYAL Graz, 18h

5. September:  CINEMA PARADISO St. Pölten, 19:30h

6. September, VOLKSKINO KLAGENFURT, 19:30h

8. September, LICHTSPIELE LENZING, 18:30h

10. September: PROGRAMMKINO Wels, 18:30h

11. September: LEOKINO Innsbruck, 18:30h

12. September: KINO Lambach, 19:30h

13. September: DAS KINO Salzburg, 19:30h

18. September: KINO Freistadt, 20h

 

Oktober 24:

Filmstudio Villach

Kino Katsdorf

Stadtkino Grein

 

 

FESTIVALS

  • INT. FILM FESTIVAL FREISTADT (Wettbewerb), Österreich
  • INT. FILM FESTIVAL RADSTADT, Österreich
  • FESTIVAL INT. CINE POR MUJERES DE MADRID, Spanien
  • INT. HOFER FILMTAGE, Okt. 2024, Deutschland
  • TRENTO FILM FESTIVAL, Mai 2025, Italien
  • BIENNALE BAVARIA, Mai 2025, Deutschland

ÜBER DEN FILM

Im Sommer 2023 wurde unser neuer Film TROG in Vorpremieren einem kleinen Publikum in
Salzburg gezeigt. TROG ist der alte Bauernhof, in dem mein Onkel Hans und seine Frau Theresia
gelebt haben, gemeinsam hatten sie 10 Kinder. Aus der ersten Ehe brachte Theresia 4 Kinder mit.
Nach dem Film IN DER KURVE (2014), in dem ich mit meinem Vater und seinen Geschwistern die
Tragödie von Goldegg behandelt hatte, bei der zwei Brüder meines Vaters ermordet wurden und
seine Schwester ins KZ Ravensbrück kam, hatte ich das wachsende Gefühl, dass die ganze
Geschichte noch nicht erzählt war. Also wendete ich mich der Familie meines ältesten Onkels zu,
der Theresia geheiratet hatte, die Witwe eines Kriegsverweigerers, und ihren 14 Kindern.
TROG ist Teil einer Trilogie: Nach „IN DER KURVE (2014), ist TROG der zweite Teil. Er wurde mit
einem Budget von nur €40.000 realisiert. Aktuell arbeite ich an dem dritten Teil „DOCH WENN DER
WINTER VORBEI IST“ (erscheint voraussichtlich 2025).
Wenn ich von meinem Film TROG erzähle, merke ich, dass es offenbar immer noch
Abwehrhaltungen auslöst, wenn man über schmerzvolle Erinnerungen und Tatsachen offen spricht.
Das ist auch in psychologischem Sinne interessant, denn Opfer tragen mit der Trauer darüber, was
mit ihnen geschehen ist, auch ein Schuldgefühl mit sich. So, als wären sie selbst Schuld an dem
Schrecken, der ihnen angetan wurde.
Auf der anderen Seite war es auch interessant für mich zu sehen, dass gerade der Film TROG, mit
dem spezifischen Dialekt seiner Hauptdarsteller und den lokal eingegrenzten Geschehnissen, eine
Allgemeingültigkeit besitzt, die jenseits von Sprache und Kultur existiert.
An der Reaktion meiner Cousins & Cousinen nach dem Film ist mir klar geworden, was ich schon
lange wusste: Das Zur-Sprache-Kommen von unangenehmen, traumatischen Geschehnissen in
einem geschützten Raum kann Heilung und Akzeptanz hervorbringen. Der Raum im Film den
Erinnerungen gegenüber und der Raum bei den Dreharbeiten, den ich meinen Cousins & Cousinen
entgegengebracht habe, lässt Erzählungen gewähren und gibt den Protagonist:innen Verständnis
und Mitgefühl. Das schafft Erleichterung, sowohl für die Protagonist:innen, als auch für das
Publikum.
Ella Hochleitner