DIM DIM FILMVERLEIH

Kino und TV Österreich
zurück zu FILMENFILMVERLEIH

Kinostart:

Anfang 2027

 

HELENE WEIGEL – Revolutionärin im Rampenlicht

Ein Film von Maria Wischnewski

102 min., 5.1., D/AT 2026

Synopsis

Helene Weigel – Theater-Ikone, Revoluzzerin, Wiener Jüdin, Frau der Extreme, Ehefrau Bertolt Brechts und, gemeinsam mit ihm, Gründerin des Berliner Ensembles. Weigels Erfolg und Einfluss trugen entscheidend dazu bei, Frauen im Theater eine stärkere Stimme zu geben und sie in kreativen und führenden Positionen sichtbar zu machen. Ein Film, der die enorme Bedeutung dieser revolutionären Wiener Künstlerin von Weltruhm.

Credits

 

Mit:

Helene Weigel, Bertolt Brecht

Katharina Thalbach , Sarah Brecht, Johanna Schall, Sabine Kebir, Vera Tenschert, Manfred Karge und Birgit Minichmayr, die Helene Weigels Briefe liest und August Diehl, der Bertolt Brechts Briefe, Gedichte und Auszüge aus dem Arbeitsjournal liest.

 

Gefördert von dem Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA, DFFF, BMKÖS, MA7 Wien, ÖFI und Zukunftsfonds Österreich

Eine Produktion der KOBERSTEIN FILM & NAVIGATOR FILM

In Zusammenarbeit mit ARTE und in Koproduktion mit dem BR und RBB

 

Buch und Regie: Maria Wischnewski

Montage: Marek Weinhold

Bildgestaltung: Martin Langner, Felix Leiberg

Tongestaltung: Oliver Prasnikar

Filmmusik: Anna Kühlein, Bert Wrede, Anja Plaschg, soap&skin

Produzent*innen: Maria Wischnewski, Johannes Rosenberger

 

ÜBER DEN FILM

REGIESTATEMENT

Meine jüngste Tochter war ein Kind, dem wir über ein Jahr lang jeden Abend versichern mussten, dass sie am nächsten Tag wieder aufwachen würde, und nicht sterben würde. Roh und unverblümt kam diese tiefsitzende Angst vor dem Lebensende zu Tage.

Mir selbst wurde bei dieser Begleitung der kindlichen Ängste immer klarer, dass diese Angst vor dem Ende des Lebens mir auch fest in den Knochen sitzt, etwas ist, was ich aber als erwachsener Mensch gelernt hatte, aus meinem Leben zu verbannen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon einige Menschen aus meiner Familie und Freund*innen ein Stück weit vor ihrem Tod begleiten dürfen, umso mehr spürte ich den Widerspruch unserer reichen, westlichen, medizinisch entwickelten Welt, wo wir den Tod immer mehr aus unserer Mitte verdrängen, nichts mehr davon wissen wollen.

Genau genommen gilt es inzwischen fast schon als persönlicher Fehler / Versagen alt, krank oder gebrechlich zu werden. Und die Begleitung von Menschen am Lebensende wird professionellen Kräften überlassen, hat ihre Natürlichkeit innerhalb von Familien / Freunden meist schon verloren.

Ich fragte mich also, wie können wir uns dem Tod als Tatsache des Lebens annähern, wenn wir eigentlich den Zugang zu ihm verlieren?

Das AKH Wien mit der Palliativstation, die mobile Einheit der Caritas Sozialis, der Hospizlehrgang des buddhistischen Zentrums und professionelle Trauerbegleiterinnen waren bereit uns als Filmteam Zeuginnen dieser Auseinandersetzung mit Alter, Krankheit und Tod werden zu lassen.

Mit tiefem Dank, bin ich vor allem jenen Protagonist*innen verpflichtet, die trotz ihrer Krankheit bereit waren uns Einblick zu gewähren.

Maria Arlamovsky

 

 

DIM DIM Productions SL
C/Príncipe de Anglona 5,  Bajo-C
28005 MADRID, SPAIN
info@dimdimfilm.com
0034607246457

logo-DD-filmverleh

DIM DIM FILM OG
DIM DIM FILMVERLEIH
Mollardgasse 85ª /1/12, A-1060 WIEN
info@dimdimfilm.com
0043664-5185633

dimdimfilm 2025 © All rights reserved
Web development: 20millas.com