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Kinostart:

Oktober 2026 – Filmtour ab 25.09.2026

 

sich langsam nähern

Begleitetes Lebensende in sieben Kapiteln

Ein Film von Maria Arlamovsky

95 min., 5.1., AT 2026

Synopsis

In sieben behutsamen Kapiteln dokumentiert der Film „sich langsam nähern“ von Maria Arlamovsky, wie Pfleger:innen und Ärzt:innen auf der Palliativstation des Wiener Allgemeinen Krankenhauses sowie in der ambulanten Palliativbetreuung Menschen auf ihrem letzten Weg zur Seite stehen. Ein Film, der außergewöhnliche und einfühlsame Einblicke gewährt, wie ein begleitetes Lebensende aussehen kann.

Kinotour + Filmgespräche mit Maria Arlamovsky:

  • Leokino Innsbruck – Fr 25. Sept., 19:00 (Vorpremiere)
  • KIZ Royal Kino Graz – Di 6. Okt., 18:00
  • Programmkino Wels – Mi 7. Okt., 18:15
  • Moviemento Linz – Do 8. Okt., 18:00
  • Kino Freistadt – Mi 8. Okt., 20:00
  • Cinema Paradiso St. Pölten, So 11.Okt., 12:45
  • City Kino Steyr – Do 15. Okt., 19:30
  • Stadtkino im Künstlerhaus Wien – So 18. Okt., 13:00
  • Breitenseer Lichtspiele Wien – Do 22. Okt., ca. 18:00
  • Volkskino Klagenfurt – So 25. Okt., 11:00
  • Breitenseer Lichtspiele Wien – Di 27. Okt., ca. 18:00

Coming soon: Villach, Grein, Horn, Stockerau u.a.

 

TRAILER:

 

 

 

 

Credits

 

Regie + Buch: Maria Arlamovsky

Kamera: Sebastian Arlamovsky

Musik: Susanna Ridler

Montage: Maria Arlamovsky

Ton + Sound Design: Joseph Nikolussi

Produktion: Maria Arlamovsky

Mit Unterstützung von: BMWKMS, Stadt Wien Kultur

ÜBER DEN FILM

REGIESTATEMENT

Meine jüngste Tochter war ein Kind, dem wir über ein Jahr lang jeden Abend versichern mussten, dass sie am nächsten Tag wieder aufwachen würde, und nicht sterben würde. Roh und unverblümt kam diese tiefsitzende Angst vor dem Lebensende zu Tage.

Mir selbst wurde bei dieser Begleitung der kindlichen Ängste immer klarer, dass diese Angst vor dem Ende des Lebens mir auch fest in den Knochen sitzt, etwas ist, was ich aber als erwachsener Mensch gelernt hatte, aus meinem Leben zu verbannen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon einige Menschen aus meiner Familie und Freund*innen ein Stück weit vor ihrem Tod begleiten dürfen, umso mehr spürte ich den Widerspruch unserer reichen, westlichen, medizinisch entwickelten Welt, wo wir den Tod immer mehr aus unserer Mitte verdrängen, nichts mehr davon wissen wollen.

Genau genommen gilt es inzwischen fast schon als persönlicher Fehler / Versagen alt, krank oder gebrechlich zu werden. Und die Begleitung von Menschen am Lebensende wird professionellen Kräften überlassen, hat ihre Natürlichkeit innerhalb von Familien / Freunden meist schon verloren.

Ich fragte mich also, wie können wir uns dem Tod als Tatsache des Lebens annähern, wenn wir eigentlich den Zugang zu ihm verlieren?

Das AKH Wien mit der Palliativstation, die mobile Einheit der Caritas Sozialis, der Hospizlehrgang des buddhistischen Zentrums und professionelle Trauerbegleiterinnen waren bereit uns als Filmteam Zeuginnen dieser Auseinandersetzung mit Alter, Krankheit und Tod werden zu lassen.

Mit tiefem Dank, bin ich vor allem jenen Protagonist*innen verpflichtet, die trotz ihrer Krankheit bereit waren uns Einblick zu gewähren.

Maria Arlamovsky

 

 

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