Credits
Mit Eleanor Ambos, Peter Anastasiou, Tom Taylor, u.a. | Montage: Cordula Werner | Musik: LYLIT | Musikmischung: Andreas Lettner | Sound Design & Tonmischung: Alex Winkler | Zusätzliche Kamera: Colin Sonner | Buch, Regie & Kamera: Axel Stasny, Produktion: Stasny Film
Mit Unterstützung von: Österreichisches Filminstitut, Stadt Wien Kultur Wien, Land Oberösterreich
FESTIVALS
- CROSSING EUROPE IFF, Österreich 2ß25
- FILMFEST MÜNCHEN IDFF, Deutschland 2025
- ETHNOCINECA IDFF, Österreich 2025
- KYIV INTERNATIONAL FILM FESTIVAL MOLODIST, Ukraine 2025
- BRUGGER DOKUMENTARFILMTAGE, Deutschland 2025
- FRAUENFILMTAGE ST. PÖLTEN, Österreich 2026
- FRAUENFILMTAGE KLAGENFURT, Österreich 2026
AWARD: CROSSING EUROPE Award – Local Artist, 2025

Axel Stasny
ÜBER DEN FILM
REGIESTATEMENT
Eleanor und ich lernten uns bei den Dreharbeiten zu meinem ersten Dokumentarfilm „Leaving the Nest“ kennen. Ich war gerade erst in New York angekommen und auf Wohnungssuche, als sie mich einlud, bei ihr zu wohnen. Noch am selben Tag zog ich bei ihr ein. Über die Jahre entwickelte sich eine enge Freundschaft und in ihrem Lieblingsdinner begrüßte man uns beide mit „The usual?“. Als eines Tages ein junger Kellner auf sieaufmerksam wurde, blühte Eleanor spürbar auf. Was ich anfangs für Verliebtheit hielt, war Eleanors starkes Festhalten am Leben. Eine Auseinandersetzung mit ihrer Identität, ihrer Selbstakzeptanz und den Erwartungen, die an sie als ältere Frau gestelt wurden.
Mit Eleanor spielte Alter für mich keine Rolle. Wenn man mit ihr sprach, trat es vollkommen in den Hintergrund. Sie war offen, interessiert an der Welt und absolut unkonventionell. In ihrer Art wirkte sie auf mich alterslos. In vielen meiner Filme beschäftige ich mich bewusst mit Protagonistinnen im hohen Alter, auch weil ich empfinde, dass sie unterrepräsentiert sind. Ältere Menschen werden dramaturgisch oft auf bestimmte Bilder reduziert: auf das Schrullige, das Skurrile oder das harmlos Exzentrische. Empfindungen wie Sexualität, Begehren und Liebe werden ihnen dabei häufig abgesprochen oder, oder ins Lächerliche gezogen. Als ein ehemaliger Zivildiener in einem Altenheim kann ich jedoch dafür bürgen, dass Sexualität im hohen Alter nicht aufhört – sie wird vielmehr tabuisiert.
EIN LEBEN IN FARBE ist eine Hommage an die Sehnsucht nach Sinn, Schönheit und Nähe. Und an Eleanors unbeirrtes Festhalten am Leben, das trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Eigenheiten und Unvollkommenheiten strahlt.
Axel Stasny
ÖSTERREICHISCHE PRESSE
DER STANDARD
https://www.derstandard.at/story/3000000311828/portraet-ueber-eleanor-ambos-alter-ist-nur-eine-zahl
ORF ON – TRAILER.AT (min. 11.40)
https://on.orf.at/video/14313306/trailerat-folge-14-berlinaleglanz-und-aktuelle-kinohoehepunkte
ORF.ON_KULTUR
https://on.orf.at/video/14313692/16048396/ein-leben-in-farbe-doku-ueber-liebe-in-spaeten-alter
ORF_Niederösterreich
https://noe.orf.at/stories/3344106/
Ö1 – Radio
https://sound.orf.at/collection/120/136213/dokumentarfilm-ein-leben-in-farbe
OÖ Nachrichten
FALTER.
https://www.falter.at/zeitung/20260303/leben-und-lieben-in-farbe
SMART BUILDINGS COMPASS
https://smartbuildingscompass.com/ein-leben-in-farbe-ein-hoch-auf-das-verrueckte-leben/
SALZBURGER NACHRICHTEN
https://www.sn.at/kultur/kino/neu-im-kino-ein-leben-in-farbe-art-639480



